Atlas der Würden

Die Würde


Würde liegt in der Heimat.
Und Heimat ist dort, wo das Herz zuhause ist.


Würde ist kein Besitz und keine Auszeichnung.
Sie entsteht nicht durch Leistung, Herkunft oder Anerkennung von außen.

Würde zeigt sich dort, wo ein Mensch als Mensch gesehen wird.
Unabhängig von Stärke oder Schwäche, Erfolg oder Scheitern.

Sie lebt im respektvollen Umgang mit Grenzen –
den eigenen und denen anderer.
Wer Würde achtet, verzichtet darauf, zu erniedrigen, zu instrumentalisieren
oder über andere zu verfügen.

Würde ist beständig.
Sie kann verletzt, aber nicht genommen werden.
Auch dort, wo sie vergessen oder missachtet wird, bleibt sie vorhanden.

Sie verbindet das Individuelle mit dem Gemeinsamen:
den einzelnen Menschen mit der Gemeinschaft,
ohne ihn darin aufzulösen.

Darum reicht Würde weiter als ein einzelnes Leben.
Sie ist Grundlage für Verantwortung, Mitgefühl
und ein Zusammenleben, das trägt.



Würde
ist älter als das Wort.
Sie geht durch Sprachen,
ruht in Bräuchen,
steht zwischen Menschen.
Jede Gemeinschaft
trägt ihr eigenes Zeichen
doch das Lied bleibt


Studien-Linien zum Thema “Würde” in Bezug auf die Wirkung unter bestimmten Situationen / Orten oder Zeiten:


Deutsche-Reihe

Englische-Reihe

FBI-Linie

Französische-Reihe

Irische-Reihe

Titanic-Reihe

Schottische-Reihe

Spanische-Reihe

USA-Reihe

Sprach-spezifische Studien


Die Würde – deutsch
གཟི་བརྗིད། – tibetanisch
La dignidad – spanisch
Αξιοπρέπεια – griechisch
La dignità – italienisch
ክብር – äthiopisch
尊厳 – japanisch